Vodafone | Zahlen und Fakten

Vodafone zählt neben T-Mobile zu den größten Mobilfunkanbietern in Deutschland. Das zur britischen Vodafone Group gehörende Unternehmen kann alle Kommunikations- standards abdecken und setzt auf das D2-Netz. Dabei werden sowohl die einfache Telefonie als auch Datentarife in Form von 2G, 3G und 4G angeboten, wobei gerade der Bereich LTE von Vodafone bereits sehr früh angegangen wurde. Vodafone ist damit im Besitz des momentan vielleicht besten LTE-Netzes in Deutschland.

LTE-Ausbau und Verfügbarkeit in Deutschland

lte logoSeit 2011 läuft der Ausbau des LTE-Netzes auf vollen Touren. Dazu nutzt das Unternehmen die bereits bestehenden Funkstationen aus eigenem Hause und rüstet diese lediglich mit weiteren LTE-Modulen aus – was zu einer sehr hohen Netzabdeckung führen soll. Laut eigenen Angaben konnte bereits Ende 2012 eine Abdeckung von 60 % in der gesamten Bundesrepublik erzielt werden. Anfang April 2013 ließ Vodafone außerdem verlauten, dass auch die letzte der deutschen Großstädte mit einer weitreichenden Verfügbarkeit von LTE versorgt sei. Um welche Stadt es sich dabei genau handelte, verriet das Unternehmen jedoch nicht. Inzwischen können auf der Webseite von Vodafone diverse Tarife ausgewählt werden, die Datenraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde erreichen und welche dann auch mit einem entsprechend hohen Datenvolumen zu erwerben sind – denn sonst würden derartige Geschwindigkeiten wohl nur wenig Sinn ergeben.

Preisgestaltung für mobiles Internet

Bei einem großen Unternehmen mit einem sehr stabilen Mobilfunknetz und einem guten Kundenservice wie Vodafone verwundert es nicht, dass die Preise für den Zugang zum mobilen Internet höher ausfallen als bei vielen Mitbewerbern der Discounter-Konkurrenz. Die preisliche Orientierung findet daher eher am größten Konkurrenten, der Deutschen Telekom, statt. Dafür deckt Vodafone jedoch auch so gut wie alle Anwenderbereiche ab: Von "kleinen" Tarifen mit einer Übertragungsrate von 3,6 Megabit pro Sekunde und einem Volumen von 500 Megabyte im Monat bis hin zum LTE-Tarif mit 50 Megabit pro Sekunde und einer monatlichen Verfügbarkeit von bis zu zehn Gigabyte Datenvolumen ist praktisch alles im Portfolio des Betreibers zu finden. Diese Tarife gelten dabei sowohl für Smartphones als auch Tablets oder USB-Sticks für Notebooks.

Die Netzabdeckung bei Vodafone

Unter GSM ist praktisch die gesamte Bundesrepublik Deutschland mit einem flächendeckenden Netz ausgestattet, Funklöcher sollten nur selten auftreten. Wer per UMTS unterwegs ist, sollte gerade ländliche Gegenden meiden, denn dort ist der schnelle Datentransfer nicht immer verfügbar. Gerade im Südwesten und in einigen Teilen im Zentrum Deutschlands fehlt es noch immer an der Netzabdeckung. Die bevölkerungsreichen Teile sind jedoch allesamt rundum versorgt. Da Vodafone, wie bereits angesprochen, auf eine Erweiterung der eigenen Mobilfunkmasten setzt, um LTE umzusetzen, ist es auch nicht weiter überraschend, dass sehr weite Teile der Landkarte bereits mit schnellen LTE-Verbindungen ausgerüstet sind. Dort gibt es auch nur kleine Unterschiede zwischen Indoor- und Outdoor-Verfügbarkeit.

Android-Smartphones bei Vodafone

android logo Auch Vodafone bietet selbstverständlich einen eigenen Online-Shop für Smartphones an. Im Bereich der Modelle mit Android als Betriebssystem konzentriert sich das Unternehmen dabei auf die absoluten Topmodelle. Während also das HTC One oder auch das Galaxy S4 von Samsung in zahlreichen Varianten vorzufinden sind – was sowohl die Farbgestaltung als auch die Speicherausstattung einschließt –, sind preisgünstigere Modelle im Sortiment von Vodafone kaum zu finden. Eine Alternative stellen dabei die Prepaid-Handys dar, welche auch mit günstigeren Modellen wie dem Desire X von HTC oder dem Xperia E von Sony ausgestattet sind. Insgesamt ist Android für Vodafone also trotz allem die wichtigste Plattform für Smartphones.

Subanbieter im Netz von Vodafone

Kein anderes Netz wird in Deutschland von einer vergleichbaren Menge an Subanbietern für das eigene Geschäft genutzt. Darunter befinden sich sowohl relativ bekannte als auch kleinere Betreiber. Zu den größeren Unternehmen zählen etwa 1&1 sowie allmobil oder auch mobilcom-debitel. Gerade dieses Netz wird jedoch auch von Anbietern wie BILDmobil, SIMply oder surfBlack genutzt – also Betreiber, die nicht unbedingt zu den wirklich großen Mobilfunkhäusern in Deutschland zählen. Besonders diese große Auswahl ist es jedoch, die einen sehr harten Preiskampf entfacht. Das wiederum hilft gerade Smartphone-Nutzern, die gerne günstig telefonieren oder das Internet nutzen wollen – ein Vergleich schafft hier wie immer schnell Abhilfe.